Frühere Angestellte
Die Geschichte Deggendorfs ist seither eng mit unserer Unternehmensgeschichte verbunden. Durch die Jahrzente hindurch fanden die Deggendorfer bei Crusilla die Dinge des täglichen Bedarfs – aber auch Spezialitäten und so manche Kleinigkeit gönnte man sich bei Crusilla.

Neben dem Haus in der Pfleggasse 40 (Heute Nr. 7) kam später ein eigenes Sanitätshaus in der Pfleggasse 69 und eine Tankstelle am Oberen Stadtplatz dazu, wo der Feinkostladen Crusilla geführt wurde. Auch ein Lagerhaus befand sich am Oberen Stadtplatz 32 (Heute 10). In der Amanstraße 284 war eine Kaffeebrennerei, und in Regenburg gab es ein Rollgleis mit Petroleumwaggons.
Das große Angebot machte den Namen Crusilla zu einem Begriff im gesamten Bayerischen Wald. Als in früheren Zeiten die Bauern der Umgebung jeden Dienstag zum „Saumarkt“ in die Pfleggasse kamen, deckten viele von ihnen ihren Wochenbedarf an Nudeln, Kaffee, Zucker, Seifen, Farben, Petroleum und vielem mehr. Bei Crusilla erhielten sie alle Artikel in einem Geschäft und aus einer fachkundigen Hand.
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ÜBER UNS SCHENKEN & WOHNEN BASTELN KÜNSTLERBEDARF SPEZIALDROGERIE
Im Jahre 1896 erwarb Carl Friedl zusammen mit seiner Frau Franziska das Ladenlokal in der Pfleggasse 40. Es war bis dahin ein Geschäft mit Kolonial- und Schnittwaren, gegründet 1816 von Bartolomäus Crusilla. Der Name „Crusilla“ wurde weitergeführt jedoch unter der neuen Bezeichnung „Drogerie Crusilla“, Handel mit Kolonial- Material und Farbwaren, Cigarren, Cigaretten, Medizinaldrogen, Chemikalien, Vegetabilien und Photographische Bedarfsartikel.
1972 wurde der Farbengroßhandel aus der Innenstadt in die Industriestraße 14 ausgelagert.
Als Josef Murauer 1977 tödlich verunglückte, ging mit ihm die treibende Kraft für den Farbengroßhandel und seine 35 Mitarbeiter verloren. Schließlich, als der Konkurrenzdruck übermächtig wurde, war seine Frau Franziska Murauer im Jahr 1988 gezwungen den Großhandel an eine Malereinkaufsgenossenschaft zu verkaufen.

Die ganze Familie Murauer konnte sich von nun an verstärkt der Drogerie in der Pfleggasse widmen, die sich regem Kundeninteresse und einer höchst positiven Unternehmensentwicklung erfreute.
Crusilla 1986
Crusilla um 1900
Crusilla 1986
Firmengründer Carl Friedl
Firmengründer
Carl Friedl
In den schweren Zeiten der beiden Weltkriege stellte Crusilla die Versorgung mit den am dringendsten gebrauchten Produkten sicher. Ganze Eisenbahnwaggons mit Petroleum wurden zu Crusilla nach Deggendorf geschafft, und auch das begehrte Soda konnte man bei Crusilla erhalten. Mit der aufopferungsbereiten Hilfe aller Mitarbeiter konnte Crusilla sogar während der Kriegsjahre ein Mindestangebot an Waren für seine Kunden aufrechterhalten, und nach der Währungsreform kam auch für das Unternehmen langsam wieder der Aufschwung.
Im Jahr 1938 übernahmen die Töchter Franziska und Katharina Friedl den Betrieb und übergaben ihn dann 1971 an ihren Neffen Josef Murauer, der bereits im Jahre 1958 in den Betrieb eingetreten war. Dieser förderte den Großhandel mit Farben, Lacken und Bodenbelägen und die Maler- und Schreinerkundschaft schätzte nicht nur die große Auswahl, sonder auch das exzellente Fachwissen von Josef Murauer. Mit der Expansion des Großhandels wurde es nötig, weitere Lager wie das Stangllager, das Schwarzmannlager und den Pulverturm am Fuße des Klosterberges zu mieten.
Frühere Angestellte
Crusilla um das Jahr 1900
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Crusilla 1994
Seit 1994 wird das Unternehmen von Sohn Josef Murauer geführt.
Das Warenangebot hat sich in 100 Jahren mehrmals geändert – aber eines ist während all der Zeit unverändert geblieben: Die Zufriedenheit unserer Kunden, kompetente Beratung und umfangreicher Service sind die Prämissen unseres unternehmerischen Denkens. Heute genauso wie vor über 100 Jahren.



Crusilla 1994
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